Märchenerzähler
Frank Jentzsch

   
  Über mich
 
  Termine
  Hörproben
  Repertoire
 
  Erzählstunden
  Sprachförderung
  Märchen-Seminare
  Märchen-Vorträge
  Märchen-Deutung
 
  Kosten
 
  Für Veranstalter:
  Kindergarten
  Schule
  Studenten
  Erwachsene
  Frauen
  Senioren
  Hospiz
  Kirche
  Klinik
  Psychiatrie
  Museum
   
 
   
  Kontakt
   

 

   
 

Märchen für Erwachsene 
Märchen schildern seelische Entwicklungswege in Bildern. Das, was in unserer Seele so schwer durchschaubar durcheinandergeht, stellt das Märchen in klar von einander unterschiedenen Personen "auf die Bühne". Haben wir nicht in uns die Ahnung von unserer Herkunft (die Großmutter), die Mutter, das Kind, das sich auf den Weg machen muß, damit wir Fortschritte machen können, und auch den Wolf? Lesen Sie noch einmal zwei der bekanntesten deutschen Märchen:

ROTKÄPPCHEN: Steckt unsere Zivilisation heute nicht in dem dunklen, engen Wolfsbauch? Der Mensch mußte zwar vom Weg abgehen, um selbständig zu werden (z.B. gegen die Führung durch die Kirche revoltieren), aber was fängt er mit den vielen "Blumen" an, die er durch das naturwissenschaftliche Fakten-Sammeln aus ihrem Lebens-Zusammenhang gebrochen hat (siehe Grimm-Text)? Wenn sich unsere Seele im Spiegel sehen könnte, würde sie dann nicht auch über die großen Augen und Ohren erschrecken, mit der sie die sinnliche Welt gierig in sich aufgenommen hat, über die großen Hände, die alles an sich raffen, den großen Mund, der sich alles einverleiben will? Haben wir nicht auch unseren Ursprung, unsere Ahne vergessen? Wann entwickelt sich im Menschen der Jäger, der mit seinem Unterscheidungsvermögen, der Schere, wieder Licht in die Sache bringt?

ASCHENPUTTEL: Die Stiefschwestern sind Bilder für seelische Einseitigkeiten. Bei der einen ist die Zehe zu groß: sie tippelt auf Zehenspitzen, ist eine Schwärmerin, Phantastin - bei der anderen ist die Ferse überbetont, sie stampft damit auf, wenn sie ihren Eigenwillen durchsetzen will. Für sie gibt es nur handfeste irdische Tatsachen, einen Himmel kennt sie nicht. Aschenputtel bringt Himmel und Erde ins Gleichgewicht: sie leistet die schwere Arbeit im Haushalt, geht aber dabei dreimal am Tage beten zum Grab der Mutter. Ihr paßt der goldene Schuh, den die Tauben, die Himmelsboten, ihr verliehen haben. Er ist ein Sinnbild dafür, daß sie das Gold der Wahrheit bis in die Füße, die praktische Tätigkeit, heruntergebracht hat. Die Stiefschwestern wollen ihre Einseitigkeit verleugnen (Zehe und Ferse abschneiden = ein Bild für Verdrängung, wie der Psychologe sagen würde), aber die Tauben entlarven die Lüge.

________________________________________________________________________

--> techn. Bedingungen für Veranstaltungena, Leistungen, ________________________________________________________________________

Referenzen:

22926 Ahrensburg, Himalaja–Institut ( Mai und Sept. 2001)

24113 Molfsee, Schleswig-Holsteinsches Freilichtmuseum, (11 - 17 Uhr am 15.9.2013)

30519 Hannover, Praxis für Jugendpsychiatrie Dr.med. J. Möller, ( Mai u. Okt. 99, Okt. 2000, Sept. 01 u. 02, Mai 2003, Mai 2006)

30161 Hannover, "Brunch im KANAPÉE" Edenstr. 1, Tel. 0511 - 8366 989, "Oh ja, es gibt noch Helden!" mit dem Bariton Dietmar Sander (Gesang und Violine!) und Miroslav Grahovac am Bajan. (So., 18.9.2011, 11 - 13 Uhr).

70188 Stuttgart, "Kulturnacht Stuttgart" im Rudolf-Steiner-Haus, Zur Uhlandshöhe 10, Tel. 0711 - 1643 110 (jeweils im Oktober 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010)

70327 Stuttgart, Firma SIDION-SOFTWARE, Weihnachtsfeier, Tel. 0711 - 490 109 -0 (12. 12. 2007)

70569 Stuttgart, Firma BOSCH GmbH, Gasoline Systems, Betriebsfeier im Bärenschlössle (30.1.2008)

73033 Göppingen, KUNSTHALLE GÖPPINGEN, Tel.07161-650776, Märchenerzählen zur Ausstellung von B. Kahrmanns "Lichtinstallationen" (12.8.2008).

70174 Stuttgart, Paulinenstr. 53, STUTTGARTER BUCHWOCHEN (16.11.2008)

75323 Bad Wildbad, Baetznerstr. 92, Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen, Tel. 07081-9249-0, Erzähl- und Vortragsabend innnerhalb eines Fortbildungs-Seminars für Deutschlehrer. (Dez. 2008)

70593 Stuttgart, Universitätsbibliothek Hohenheim, T. 0711-45922088, (Weihnachtsfeier Dez. 2008)

73525 Schwäbisch-Gmünd, "Galerie und Forum für angewandte Kunst" im Prediger, Johannisplatz 3, Erzählen und Vortrag im Rahmen der Reihe "ARS TRANSFORMANS" zum Thema "GOLD IM MÄRCHEN" (21.6.2009).

73635 Rudersberg, Sommerrain 16, in der KULTURSCHEUNE der Musikerfamilie Knötzele, Tel. 07183-8179: "Irische Märchen und Geschichten" (8.8.2009).

79856 Hinterzarten (Schwarzwald) Gründungsfest des Lernzentrums "Hqua - Sprache, Gesang und Musik", Tel. Dr. Martje Vande Ginste und Robert Haak 07652 - 91 90 962 (19. 9. 2010)

79761 Waldshut, Feinschmecker-Restaurant "Melchers Gastlichkeit", T. 07751 - 896 2481 (Märchenhaftes Menue am 6.12.2010)

70565 Stuttgart, Wallgraben 135, Firma "Süddeutsche Gasversorgung", (Weihnachtsfeier 12. 12. 2010)

70178 Stuttgart, "Deutsche Stiftung Organtransplantation", Prof. Dr. Lauchert,T. 069-677 328 5001 (Weihnachtsfeier 13. 12. 2010)

70178 Stuttgart, Firma TRANSSOLAR-Energietechnik, T. 0711 - 661 90 20 (17. 12. 2010)

70327 Stuttgart, Architekturbüro Fuchs-Wacker, 0711- 3891553-0 (Weihnachtsfeier 21.12.2010)

72336 Balingen-Ostdorf, Hoffest auf dem URIA-Hof von Hermann Maier (13.10.2013)

73650 Winterbach, Bürgerhaus Kelter, Erzählen von sechs Grimmschen Märchen, jeweils mit Deutung der Sinnbilder. Dazwischen Lieder von Thomas Felder (Mo., 21.7.2014, 19 - 21 Uhr)

74420 Oberrot, Golfclub Marhördt, Tel. Herr Matzke 07977 - 910 277 (15. 1. 2011)

WWWWWWWund viele andere mehr, siehe --> die Terminkalender für 2012, 2013, 2014

__________________________________________________________________________________________

Hörerstimmen:
„….er begeistert junge und alte Zuhörer mit seiner Freude an der bilderreichen Sprache der Brüder Grimm….“

„--- Man kommt zur Ruhe, man darf wieder Kind sein…..“

(ein Freiburger Student:) „..... Ich kann die selben Märchen immer wieder von Ihnen hören!"

".....außerdem haben Sie eine sehr angenehme Stimme, haben leicht locker, ungekünstelt und frei erzählt. Es hat sich auch nicht so auswendig gelernt angehört...." (bei wörtlich erzähltem Grimm-Märchen "Der Grabhügel")

(Sopranistin und Gesangslehrerin:) "Das was Sie machen, ist ja nicht Märchenerzählen, das ist mehr!….“

(E-Mail eines Betriebspsychologens:) "Von meiner Seite zunächst ein großes Lob für Ihren Geschichtenvortrag am letzten Mittwoch im Bärenschlößle. Zugegebenermaßen hatte ich anfangs etwas Bedenken, ob Märchen für Erwachsene funktionieren. Am Ende jedoch war ich restlos überzeugt. Es hat einfach unglaublich Spaß gemacht, Ihnen zuzuhören und die Bilder entstehen zu lassen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir die vorgetragenen Märchen zukommen lassen könnten."

(E-Mail:) "Gesehen und gehört habe ich Sie im Dezember ... in der Akademie in ... und war hellauf begeistert von Ihrem Märchenabend... Ich bin Zauberer: Sie erzählen von Wundern, und ich vollbringe sie... Sollten Sie eine gemeinsame Veranstaltung für eine interessante Idee halten... , dann wäre es am besten, wir treffen uns ...

Ein bekannter Liedermacher schreibt: "Lieber Frank, es gibt Geschenke, deren Gehalt denen eines Samenkorns gleicht. Was Du uns gestern abend mit Deinem Vortrag geschenkt hast, das keimt schon in den Kinderherzen. Wir alle wurden beim Lauschen wieder wie Kinder. Es ist so heilsam zu erleben, zu spüren, wie das eigene Herz an Größe und Leuchtkraft gewinnt. Danke! Herzlicht Th. F. "

Eine ehemalige Lehrerin sagt: "Dein Stil ist in sich vollkommen stimmig ....... wenn man Deinen Vortrag in der Originalsprache - nicht Alltagssprache - anhört. Sprache und Märchen bilden dabei ein wunderbare Einheit, und die Sprache gibt ihren Teil zu dem Zauber dazu." (B.K.)

Ein ehemaliger Lehrer schreibt mir: Ich habe immer mal wieder von einigen Damen Märchenerzählungen gehört. Da blieb mir jedes Mal ein Rest des Unbefriedigtseins, weil ich nicht die Märchen hörte, sondern die Erzählerin. Am Sonntag haben natürlich auch Sie erzählt, aber so, dass Sie ganz selbstlos wurden und dadurch der Inhalt und die Eigenheit des jeweiligen Märchens zum Vorschein kam. Das war es, was mich berührt hat.

Pressestimmen:
„Lachen tut gut und befreit.“ Nach diesem Motto erzähl Frank Jentzsch in seiner humorvollen und packenden Art….
….. Wenn Frank Jentzsch erzählt, hängen die Zuhörer an seinen Lippen….
".... .wird Frank Jentzsch die Gäste mit altbekannten Märchen verzaubern und etwas von ihrem tiefen Hintergrund verraten und spüren lassen. Er begeistert durch seine Sprache. Innere Bilder leben im Zuhörer auf, die mit dem eigenen und dem Menschheitsschicksal zu tun haben. Ein Sommernachmittag mit erzählerischem Hochgenuß ---
__________________________________________________________________________________________

(Stand: 5.2.2008 / 7.10.2008 / 22.6.2009 / 11.1.2010 / 17.1.2011 / 9.10.2011/ 26.10.2013 / 26.4.2016)

--> Druckversion Flyer "Erwachsene" (DINA4 zweiseitig)